Steinplatte und Schieferwappen mit im Fluggepäck aus der Wochenpost

Quelle: Wochenpost
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Redakteur: Jan Sting
Seit zehn Jahren pflegt Leichlingen die Partnerschaft mit Funchal auf Madeira. Kunstvolle Wappen sollen die Freundschaft weiterhin besiegeln.
Leichlingen -  Am Anfang stand die Leichlinger Feuerwehr, die die Bande zu Funchal, dem Hauptort auf der portugiesischen Insel Madeira, pflegte. Als ein Unwetter die Insel verwüstete, saßen die Leichlinger sofort im Flugzeug, um zu helfen. Und aus der Freundschaft wuchs eine Städtepartnerschaft zwischen Funchal und Leichlingen, die nunmehr ihren zehnten Geburtstag feiert. Und dieses kleine Jubiläum soll besiegelt werden.
Wenn der Freundeskreis Funchal/ Leichlingen am Donnerstag 11. Mai, mit 163 Pesonen für die Woche auf die Insel fliegt, wird er eine kleine Steinplatte des Leichlinger Künstlers Berthold Welter im Gepäck haben, welche die Stadt in Auftrag gab. Der Förderverein Funchal wiederum beauftragte den Leichlinger Dachdeckermeister Selfet Yagci, die jeweiligen Wappen in bergischen Schiefer zu verewigen. So ist der Bergische Löwe nun neben den Bienen und Weintrauben zu sehen, die Funchal sich für sein Wappen wählte. Zwar kann man den Schiefer natürlich optimal außen anbringen. Aber weil die beiden Wappen nun so kunstvoll eingerahmt wurden, will sich die Delegation dafür stark machen, dass das Geschenk im Rathaus von Funchal aufgehängt wird.

 

Abwechslungsreich
Wie der Vorsitzende Lothar Becker erklärt, ist das Programm äußerst abwechslungsreich. So steht auch ein Ausflug mti dem - nachgebauten - Schiff von Christoph Columbus auf dem Programm, so dass man auch die Entdeckungen der Leichlinger Reisenden gespannt sein darf.
Ende September dann, pünktlich zum Leichlinger Obstmarkt, steht der Gegebesuch mit gut 60 Gästen aus Funchal auf dem Programm. Lothar Becker regt an, dass man aus diesem Anlass auch in Leichlingen ein Zeichen für die Partnerschaft setzt. Zum Beispiel einen Meilenstein, der an die 3800 Kilometer entfernte Insel erinnert. Sie ist 49 Kilometer lang und 29 Kilometer breit. Da gibt es keine Eisenbahn. Und wenn die Realschule, deren Rektor Lothar Becker ist, alle zwei Jahre Besuch aus Funchal hat, gehört die Fahrt mit der Eisenbahn mit zu einer Hauptattraktionen für die Gäste. Aber auch die Leichlinger Schüler fühlen sich in Funchal wohl: "Die Wärme, das Meer, das angenehme Klima und die Blumen wirken Wunder auf die Schüler. Noch nie gab es dort einen Konflikt", sagt Becker. Als nächstes Ziel habe man sich vorgenommen, auch einige aus der älteren Generation dazu zu bewegen, zum Gegenbesuch ins Bergische Land zu kommen. Becker ist zuversichtlich, dass das klappt. Denn über die zehn Jahre sind viele Freundschaften entstanden. Ein wichtiges Medium ist da vor allem die Musik. So war unter anderen der Männergesangverein 1920 auf Madeira zu Gast.

 

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